Pont-Aven außerhalb der Saison: eine andere Bretagne bei Les 3 Koïs

Es gibt eine Bretagne, die man im Hochsommer nur selten erlebt. Wenn der Herbst kommt und später der Winter die Küsten des südlichen Finistère umhüllt, wird das Licht weicher, Himmel und Meer scheinen manchmal ineinander überzugehen, und die Gischt zeichnet auf den Felsen eine beinahe monochrome Landschaft.
Rund um Pont-Aven, Trévignon und entlang der Küste kehrt dann Ruhe auf den Wegen ein. Die Strände leeren sich, alte Boote scheinen ihre eigene Geschichte zu erzählen, und manchmal genügen wenige Silhouetten, um die Weite der Landschaft spürbar zu machen.
Diese Schwarz-Weiß-Fotografien sind analog entstanden. Bei meinen Fototouren arbeite ich häufig mit vier Leica R-E gleichzeitig, jeweils mit einer eigenen Festbrennweite – 21 mm, 35 mm, 60 mm oder 180 mm APO. Hinzu kommt gelegentlich meine Bronica im Mittelformat 4,5 × 6. Die gesamte Ausrüstung ist schwer zu tragen, doch diese Arbeitsweise erspart mir den ständigen Objektivwechsel. Gerade bei der Street Photography kann ich so unmittelbar die passende Kamera und Brennweite wählen: Manche Augenblicke dauern nur wenige Sekunden und sind bereits verschwunden, bevor man überhaupt Zeit hätte, das Objektiv zu wechseln. Besonders schätze ich das 180 mm APO wegen seiner weichen Hintergrundwirkung und seiner besonderen Bildwiedergabe.
Pont-Aven außerhalb der Saison: Urlaub im Herbst und Winter
Pont-Aven außerhalb der Saison zu entdecken bedeutet auch, sich Zeit zu nehmen. An der Küste spazieren, nach Trévignon fahren, ein Stück auf dem GR34 wandern, den Aven wiedersehen oder einfach beobachten, wie sich das Licht im Laufe des Tages verändert.
Manche Reisende beginnen ihre Suche bei Google ganz selbstverständlich mit den Worten „Hotel in Pont-Aven“. Doch hinter dieser Suche steckt häufig eine viel einfachere Frage: Wo kann man komfortabel übernachten, um Pont-Aven und das südliche Finistère zu entdecken?
Ganz in der Nähe von Pont-Aven bieten Les 3 Koïs eine andere Art des Aufenthalts: ein ruhiges Gästehaus mitten im Grünen mit sechs Zimmern, hausgemachtem Frühstück und einem eigenen Atelier mit Kunstgalerie. Eine andere Atmosphäre als in einem Hotel – besonders angenehm, wenn die Tage kürzer werden und man sich nach einem Spaziergang an der Küste darauf freut, in ein gastliches Haus zurückzukehren.

Eine Bretagne wie aus der Welt von Kommissar Dupin
Die Bretagne außerhalb der Saison besitzt eine ganz besondere Atmosphäre, die vielen deutschsprachigen Leserinnen und Lesern sowie Fernsehzuschauern aus der Welt von Kommissar Dupin vertraut ist: stille Häfen, Küstenwege, wechselndes Licht, graues Meer und Landschaften, in denen die Zeit manchmal stillzustehen scheint.
Von Pont-Aven bis Concarneau, von Trévignon bis zu den kleinen Straßen entlang der Küste können diese Landschaften zum roten Faden einer Reise durch eine ursprünglichere und ruhigere Bretagne werden. Für deutsche Reisende, die die Schauplätze und Stimmungen aus den Romanen und Fernsehfilmen rund um Kommissar Dupin entdecken möchten, sind Les 3 Koïs zugleich ein idealer Ausgangspunkt, um das südliche Finistère zu erkunden und diese Orte im eigenen Rhythmus zu erleben.
Bald werden wir diesem bretonischen Reiseweg, seinen Landschaften und den Orten, die diese besondere Atmosphäre prägen, einen eigenen Beitrag widmen.
Les 3 Koïs: ein Gästehaus, um Pont-Aven anders zu entdecken
Nach einem Tag auf den Küstenwegen bedeutet die Rückkehr zu Les 3 Koïs, wieder in ein gastliches und ruhiges Haus ganz in der Nähe von Pont-Aven zurückzukehren. Unsere Gästezimmer sind für Reisende gedacht, die sich Zeit nehmen und das südliche Finistère abseits der lebhaftesten Reisezeiten auf eine andere Art entdecken möchten.
Am Morgen beginnt der Tag mit unserem hausgemachten Frühstück, bevor es wieder nach Pont-Aven, Trévignon, Concarneau oder hinaus auf die Küstenwege geht. Und direkt bei uns setzt unser Atelier mit Kunstgalerie diese Begegnung mit der Bretagne fort – mit Fotografie, Raku-Keramik, Tuschearbeiten und den Werken, die wir selbst schaffen.
Herbst und Winter sind vielleicht nicht die Jahreszeiten, in denen sich die Bretagne am meisten zeigt. Aber manchmal sind es gerade die Jahreszeiten, in denen sie sich am schönsten offenbart.



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